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Exkursion zum DESY

DESY (Deutsches Elektronen Synchrotron) Hamburg, Physikkurs 2017

Am Freitagmorgen, den 19.05.2017 um 5:41 Uhr fuhr unser Zug am Jenaer Westbahnhof ab. Diese Uhrzeit ist nichts für Langschläfer! Ungefähr fünf Stunden und einen Umstieg später erreichten wir die Wichern Schule in Hamburg. Dort war unsere Übernachtung geplant, da unsere Physiklehrerin, Frau Jacobitz, einen Lehrer dieser Schule kannte. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem Willkommensgeschenk des Lehrers – Franzbrötchen, eine Spezialität aus Hamburg – machten wir uns auf den Weg zum Gelände des DESY.


Das Gelände liegt am anderen Ende der Stadt und es war gar nicht so einfach, die richtigen Bahnlinien zu finden… und nach einem Unfall im U-Bahnschacht mussten wir auf Busse umsteigen.

Am DESY empfing uns Herr Hammel, der uns auf dem Gelände herumführte. Er gab uns einen Einblick in die verschiedenen Bereiche, die Forschungsteams und die Experimente, die dort durchgeführt wurden. Er erzählte uns, dass es auf dem Gelände Werkstätten gibt, in denen zum Beispiel Kameras oder andere Bauteile für den Teilchenbeschleuniger und die Experimente angefertigt werden, die speziell dem Verwendungszweck entsprechen. Es arbeiten Biologen, Chemiker, Informatiker und Physiker zusammen um die Projekte voranzutreiben.

Auf dem Gelände gibt es drei Teilchenbeschleuniger: einen Linearbeschleuniger, der 3km lang ist und ein großes und ein kleines Synchrotron. In dem kleinen Synchrotron werden die Teilchen beschleunigt und dann in das große umgeleitet, wo sie mit einer konstanten Geschwindigkeit gehalten werden. Diese Teilchen geben an einigen Stellen Energie in Form von Röntgenstrahlung ab. Mit diesem Licht kann an 18 verschiedenen Stellen experimentiert werden, wobei ein Großteil der Experimentierplätze in einer riesigen Halle mit unzählbar vielen technischen Geräten untergebracht ist. Die Besichtigung der Experimentierhalle war für uns nur möglich, weil zu der Zeit eine Wartungswoche war – die Teilchenbeschleuniger waren also abgeschaltet.

Zum Experimentieren können sich zum Beispiel Forschungseinrichtungen oder Universitäten anmelden – das ist aber mit einer ziemlich langen Wartezeit verbunden. Die ganze Anlage wird zu großen Teilen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie der Helmholtz- und Max-Planck-Stiftung finanziert. Nach der spannenden Führung und den vielen Informationen fuhren wir zurück in die Speicherstadt von Hamburg. Dort trafen wir auf Frau Schneider, eine ehemalige Lehrerin des CGJ, mit der wir zusammen die Elbphilharmonie besichtigt haben. Danach durften wir uns in der Stadt umschauen. Nicht alle hatten Lust, bei dem Gewitter bis um elf in der Stadt herumzulaufen, also gingen viele schon eher zurück zur Turnhalle der Schule, in der wir schliefen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen gemütlich, bevor wir bis um vier Uhr am Nachmittag Zeit hatten, uns die Stadt anzuschauen. Während einige shoppen gingen, schauten sich andere Sehenswürdigkeiten wie den Hamburger Michel oder die Landungsbrücken an. Anschließend folgte die viereinhalbstündige Rückfahrt, auf der einige von uns schliefen. Vielen Dank an den Förderverein, der unsere Reise finanziell unterstützte.

Physikkurs

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Alina Eierdanz, EA Physik 11

Letzte Artikeländerung: 05.06.2017 - 18.54

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